Wiedergutmachung in Nortorf

Etwas ungläubig kam ich aus Berlin zurück, als ich das Ergebnis vom Hinspiel in der letzten Woche las. Zwei Verletzungen davon getragen und einen wichtigen Korbleger nicht getroffen, da stand dann am Ende in Kiel 58:65. Revanche musste her. Und das, obwohl personell erst einmal nur vier Leute zur Verfügung standen. zum Glück sind wir dann doch zu acht gefahren, und es war ein netter Ausflug nach Nortorf.

Nach holprigem Start und relativ ausgeglichenen ersten zwei Vierteln führten wir mit 45:41. Immer wieder konnten wir den Ball durch gute Spielzüge zu Bernd ans Brett bringen, und der hatte einen fantastischen Tag: Saisonbestleistung mit 33 Punkten, niemand konnte ihn stoppen, auch das pöbelnde Publikum nicht. Sven mit 12 und Kähler mit 10 waren die nächstbesten Scorer. Toll ist, dass jeder Mitfahrer punkten konnte, und das wir eine gute Mannschaftsleistung trotz manch merkwürdiger Schiedrichterentscheidungen.

Außerdem ist dieses Spiel rekordverdächtig: wahrscheinlich hat es in unserer Liga noch kein Spiel gegeben, das ohne Verlängerung so viel Zeit in Anspruch genommen hat. 2 Stunden und 12 Minuten hat es gedauert! Nortorf hat insgesamt 23 mal gefoult, wir nur 17 mal. Aber es gab immer wieder Schiedsrichterauszeiten. Ähnlich wie im Fußball beim Einsatz des Videoassistenten.

Das dritte Viertel haben wir jedenfalls domniert und mit 18:6 gewonnen. Gute Defensive und viel Körpereinsatz ermöglichte das. Außerdem war dieses Viertel von Fehlwürfen von der Freiwurflinie geprägt: Sieben mal bei 10 Versuchen verwarfen die Nortorfer, peinlicherweise haben wir eine Quote von 0 von 8 erzielt. Schade. Ihr wolltet ja die Gesamtbilanz wissen: 14 Treffer bei 33 Versuchen bedeuten 42 %. Ausbaufähig.

Da wir in der zweiten Halbzeit nur ganze 13 Punkte zugelassen haben, konnten wir einen souveränen 77:54-Auswärtssieg einfahren und alle waren am Ende gut drauf. Geht doch! 🙂

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