Danke, Ratzeburg!

Endlich sind wir (evtl.) aus diesem Pokalwettbewerb draußen. Eigentlich ein Unding, dass wir entgegen unserer Entscheidung dazu gezwungen wurden, überhaupt mitzumachen. Hält der Kommerz nun auch schon in unserer Sphäre Einzug … man, man, man. Und dann überstehen wir auch noch Runde eins und müssen eine wirklich weite Fahrt nach Ratzeburg auf uns nehmen, um in der zweiten Runde zu spielen. Diesmal war der Plan, mit möglichst wenig Spielern anzutreten, problemlos umsetzbar. Nur Boris, Bernd, Björn, Hans und Helge waren zu langsam mit ihren Absagen, so dass die fünf es richten sollten.

In einer großen, uns unbekannten Halle ging es auf sehr rutschigem Boden dann gemächlich hin und her, denn auch der Gegener hatte es a) nicht besonders eilig und war b) auch nicht so viel jünger als wir wie gedacht. 5:4 führten wir nach 2 Minuten. Da das Tempo nicht sehr hoch war, hatte RZ viele Chancen, von außen zu werfen. Leider fielen dabei etliche Bälle durch den Ring, so dass wir nach dem ersten Viertel 13:19 zurücklagen. Und der Rückstand blieb auch die nächsten zwei Viertel immer ähnlich, beim Stand von 43:50 ging es ins letzte Viertel. Es hätte hier schon deutlich knapper stehen können, denn mit einer Freiwurfquote von unter 40 % wollte uns der Gegner einen Gefallen tun. Nur wenn man selbst nur 9 Treffer bei 21 Versuchen als Ausbeute verzeichnen kann, ist das zu wenig.

Kurzum: Viertel vier verschliefen wir anfangs etwas, dann machten sich Konzentrationsschwächen bemerkbar, dann beging Hans sein 5. Foul (wobei zwei von Boris bei ihm angeschrieben wurden) und zu viert war nicht mehr genug Power da, 49:56 stand es im günstigsten Fall. Letztendlich ging das Spiel mit 52:71 verloren, wobei wir eigentlich deutlich höher hätten verlieren können … oder mit so vier bis fünf Mann mehr zum Wechseln auch durchaus mal gewin… ach Quatsch: Ist ja nur Pokal. Und deswegen geht ein Dankeschön an Ratzeburg, dass ihr nun in die nächste Runde einziehen müsst!

Tops: Einige wunderschöne Passstafetten mit erfolgreichem Abschluss (das war schön anzusehen, wenn man unsere Erfahrung mal auf dem Spielfeld aufblitzen sah!), Bernd (22 Pkt.), Björn (14).

Flops: Verbale Ausraster von Prinz Übermotiviert zu Redinger, Pässe genau in die Arme vom Gegner in mehreren Angriffen hintereinander inkl. einiger Fastbreakpunkte daraus, Konditionslosigkeit ab Minute 31.

PS: Ein lustiges Fenster hat die Halle!

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