Absichtlich die Quote versauen – für den Sieg!

Unter anderem für solche Situationen betreibt man diesen Sport: 1 Sekunde vor Ende des Spiels, ausgeglichener Spielstand, und man darf an die Linie und bekommt 2 Freiwürfe. Die Zuschauer mit „Einer reicht!“-Rufen auf der einen Seite, das Kampfgericht mit „Wir wollen keine Verlängerung!“-Gedanken auf der anderen, der Gegner versucht zu irritieren, wie es noch legal ist, und dann lässt man den Ball los und er fliegt … in den Korb! Grenzenloser Jubel, doch nun heißt es, kühlen Kopf zu bewahren, denn wenn der zweite Versuch scheitert, läuft die Spielzeit los und in einer Sekunde ist da nicht mehr viel drin. Also verwirft man (aber nicht absichtlich), so dass der Rebound erst einmal eingesammelt werden muss und der Schlusspfiff ertönt. Herrlich, der Jubel danach! Der Jubel über unseren ersten Saisonsieg – gegen einen Tabellennachbarn – wichtig! „Ich hatte gar keine Zweifel, dass der erste Freiwurf reingeht!“ sagte B. Tiemens in keinem Interview. „Dieser Sieg hat uns ein schönes Gefühl bereitet, das jetzt erst einmal eine Weile anhalten wird.“ Topscorer des Teams war mit 25 Punkten Kerem, der besonders hohe Jubelsprünge machte.

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